Wieviel wird gefahren?

Biogasanlagen benötigen Biomasse. Diese wird vor allem zu Erntezeiten zur Anlage transportiert; anschließend werden die Gärprodukte auf den Feldern ausgebracht. Dieses Verkehrsaufkommen ist mit dem in der klassischen Landwirtschaft vergleichbar und wird von Biogasanlagen nicht erhöht: Die Anbauflächen würden auch ohne Biogasanlage bewirtschaftet und Gülle fällt in der Viehhaltung ohnehin an.

Wenn beim Transport z.B. Wege verunreinigt oder beschädigt werden, sollte das Fuhrunternehmen oder der Anlagenbetreiber für eine Reinigung bzw. Reparatur sorgen. 

Mit der aktuellen Transporttechnik lässt sich der Umfang und die Dauer des Lieferverkehrs begrenzen. Bereits bei der Planung der Anlage sollte ein Logistikkonzept entwickelt und mit den Bürgern abgestimmt werden. Das Beachten von festgelegten Fahrtzeiten und Höchstgeschwindigkeiten reduziert die Verkehrsbelastungen und schafft Vertrauen und Akzeptanz bei der Bevölkerung. Praktische Tipps gibt der „Fahrerknigge” vom Biogasforum Bayern (www.biogas-forum-bayern.de)