Langzeitspeicher für Erneuerbare

Das bundesdeutsche Gasnetz soll als Transportsystem und sofort verfügbarer Energiespeicher für Erneuerbare Energien in den kommenden Jahren erschlossen werden. Dazu hat die Biogasbranche ein innovatives Anschubinstrument, das Erneuerbare Gas Einspeise- und Speichergesetz (EEGasG), vorgeschlagen. Damit soll die nötige Investitionssicherheit für den Aufbau von Biogaseinspeiseprojekten geschaffen und der Markt belebt werden.
Das Konzept des EEGasG bezieht nicht nur Biomethan ein, sondern auch Wasserstoff und Methan aus der Windstromelektrolyse bzw. der nachgeschalteten Methanisierung des „Windwasserstoffes“. Mit der Einspeisung dieses Erneuerbaren Gases ins Gasnetz kann die Energie über einen langen Zeitraum (ein Jahr) gespeichert werden. Aufgrund der enormen Speicherkapazität des Gasnetzes können so jahreszeitliche Schwankungen der Windstromerzeugung ausgeglichen werden.
Über das EEGasG kann das Gasnetz mit dem Stromnetz gekoppelt werden. Biogasanlagen übernehmen dabei die entscheidende Schnittstellenfunktion: sie erzeugen Biomethan und unterstützen die Umwandlung von Wind- bzw. Solarstrom in ebenfalls speicherbares Gas.
Download-Angebot: Pressemitteilung des Fachverbandes Biogas zum EEGasE, 26.5.2011 –> PM_EEGasG_26052011.pdf












